Beim letzten Anmeldeverfahren gab es mit den Schulplätzen an der Gesamtschule Norf und am Gymnasium Norf Probleme, weil beide Schulen nur fünfzügig waren und deshalb mehr als 40 Kinder pro Schule abgewiesen werden mussten.

Für die Gesamtschule Norf war schon länger die Sechszügigkeit beschlossen. In der heutigen Sitzung des Schul-Ausschusses wurde heute beschlossen:

Die Zügigkeit des Gymnasiums Norf, Städtische Schule der Sekundarstufe I und II, Eichenallee 8, 41468 Neuss, Schul-Nummer 165 785, wird um zwei Züge zu einem sechszügigen Gymnasium ab dem 01.08.2019 erhöht.Die Verwaltung wird beauftragt, für die Erhöhung der Zügigkeit die Zustimmung der Bezirksregierung Düsseldorf gemäß § 81 Abs. 3 SchulG NRW einzuholen.

Des Weiteren wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob durch diese Maßnahme unter Berücksichtigung des Umstieges von G8 zu G9 auch bauliche Maßnahmen erforderlich werden und hierzu ggfls. eine entsprechende Planung und Kostenschätzung vorzulegen.

Allerdings bedeuten diese ca. 56 weiteren Schulplätze keine 100% Garantie, dass alle angemeldeten Kinder sicher einen Schulplatz finden.

Ein weiterer Ausbau der beiden Schulen über die Sechszügigkeit ist aber aus baulichen und pädagogischen Gründen nicht sinnvoll.

Die Gesamtschule Norf wird ab dem nächsten Schuljahr bereits von 5 auf 6 Züge ausgebaut. Die AG Schulentwicklung hat für den Schul-Aussschuss am 9.10.2018 einen Vorschlag erarbeitet, der weitere dringende schulorganisatorische Maßnahmen beinhaltet.
Die Schülerzahlen steigen, es gibt schulpolitische Veränderungen, die Sekundarschulen wurden aufgelöst bzw. umgewandelt – und es gibt regionale Unterschiede in der Schülerzahlen.

Langfristig wird man sogar die Neugründung einer Schule überlegen müssen.

Als schulpolitischer Sprecher muss ich natürlich die Gesamtstadt im Blick haben, aber als Stadtverordneter für Allerheiligen und Norf auch den Blick auf unsere Stadtteilschulen Gesamtschule und Gymnasium Norf.

Dennoch wird man auch auf Grund der rechtlichen Situation nicht sicher sein können, dass es keine Abweisungen an den beiden Norfer Schulen geben wird.

Beitrag im Stadtkurier

Im Planungsausschuss ging es heute um unseren Vorschlag für den Einsteig in die Bebauung der im FNP ausgewiesene Fläche „Am Schwarzen Graben“.

Ergebnis ist, eine Entwicklung nach Paragraph 34 Abs. 4 BauGB ist laut Verwaltung leider aus verschiedensten Gründen nicht möglich. Der Planungsausschuss hat aber die Verwaltung beauftragt, zunächst ein Moderationsverfahren mit allen Beteiligten zu führen, aus denen sich dann ein Rahmenplan für Bebauungspläne entwickeln soll.

Ein nächster Schritt ist somit getan.

In den letzten Jahren gab es ja immer nur Absichtserklärungen des BZA und nun haben wir einen Auftrag des Planungsausschusses. Endlich kommt Bewegung in die Sache.

Bei der Kommunalwahl 2014 habe ich im Wahlkreis Rosellen/Rosellerheide-Neuenbaum kandidiert. Allerdings konnte ich den Wahlkreis nicht gewinnen, bin aber über die Liste seit dem einziger Stadtverordneter für die Wahlkreise Rosellen/Rosellerheide-Neuenbaum, Norf/Schlicherum und Allerheiligen.
Im Jahr 2020 bei der nächsten Kommunalwahl werde ich vermutlich in Allerheiligen kandidieren (zur Zeit ist noch unklar, ob es dort einen oder zwei Wahlkreise geben wird).

Daher freue ich mich, dass ich Verena Kiechle aus Rosellen, Beisitzerin im OV-Vorstand, gewinnen konnte, im Wahlkreis Rosellen/Rosellerheide-Neuenbaum für den Stadtrat zu kandidieren. Sie wird daher ab sofort diesen Wahlkreis nach Beschluss der Mitgliederversammlung der SPD Rosellen betreuen.

Verena Kiechle

Ich werde mich auf die Betreuung der Wahlkreise Allerheiligen und Norf konzentrieren.

Welcome im Team Rosellen Verena!

Unser Plan für Wohnen in Rosellerheide

Seit vielen Jahren fordern Anwohner das geplante Neubaugebiet „Am schwarzen Graben“ in Rosellerheide zu entwickeln. Wir haben die Sommerpause genutzt, um eine konkrete Planung dafür vorzulegen. Das Architekturbüro Unsel hat uns dabei zur Seite gestanden. Nach Einschätzung unserer SPD-Planungsexperten liegt nun ein Entwurf vor, der „absolut überzeugt und zeitnah realisierbar ist“.

So könnte das Baugebiet aussehen

So sieht die Planung von Klaus-Peter Unsel aus.

Geplant sind nach Entwurf des Architekten Klaus-Peter Unsel 31 Wohneinheiten, die sich parallel zur Neukirchener Straße südlich der Straße „Am schwarzen Graben“ in vier Reihen gruppieren. Dabei wurden sowohl die vorhandenen Kanalkapazitäten als auch die Wirkungen auf die nahegelegenen Sportanlagen und den Kirmesplatz berücksichtigt.

Durch die Konzeption kann sogar das ansonsten sehr zeitaufwendige Verfahren zur Aufstellung eines Bebauungsplanes verkürzt werden. Zu der Einschätzung kommt unser Stadtverordneter für Rosellerheide, Ralph-Erich Hildebrandt. Er sagt: „Wir gehen davon aus, dass das Vorhaben mittels einer Entwicklungssatzung gemäß §34 Abs. 4 BauGB erfolgen kann. Das hat den Vorteil, dass die baurechtlichen Voraussetzungen schneller geschaffen werden können.“

Wohnraum für junge Familien

SPD-Chef Sascha Karbowiak und SPD-Fraktionsvorsitzender Arno Jansen sind ebenfalls überzeugt von dem Entwurf und loben die gelungene Gesamtkonzeption. „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum gerade für junge Familien. Viele Bürgerinnen und Bürger in Rosellerheide und Allerheiligen wünschen sich, dass ihre Kinder vor Ort Bauland finden und nicht ins Umland ziehen müssen. Das können wir mit diesem Plan hervorragend erreichen.“

Ortstermin am 12. September

Klaus-Peter Unsel, Ralph-Erich Hildebrandt, Arno Jansen und Andrea Jansen mit der Plan-Skizze vor Ort.

Die nächsten Umsetzungsschritte haben wir bereits eingetaktet. „Wir wollen die Planungen unseres Architekten Klaus-Peter Unsel zuerst vor Ort präsentieren und mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Dazu laden wir die Bürger am 12. September um 19.30 Uhr zu unserer nächsten ‚SPD Neuss im Dialog‘-Veranstaltung ins Heidezentrum (Neukirchener Str. 63) ein“, erläutert SPD-Ratsmitglied Ralph-Erich Hildebrandt.

Der Zeitplan zur Umsetzung

Für den Bezirksausschuss am 26. September wird es dann einen konkreten Antrag geben und der Planungsausschuss der Stadt kann bereits einen Tag später, am 27. September, dem Vorhaben sein „okay“ geben. „Wenn alle mitziehen und die Planungen nicht durch die üblichen ‚Oberbedenkenträger´ künstlich verzögert werden, könnten bald junge Familien ein neues Zuhause im Neusser Süden finden“, sind sich Karbowiak und Jansen sicher.

Plan des Gebietes als PDF