Liebe Bürgerinnen und Bürger von Allerheiligen

Ein arbeitssames Jahr liegt wieder hinter uns, auch ein Jahrzehnt geht zu Ende. Auch in diesem Jahr war es mir ein Anliegen für Sie hier in unserem schönen Stadtteil als Kümmerer vor Ort zu sein.

Einiges ist erreicht worden, vieles liegt noch vor uns.

In Punkto Bürgerzentrum gibt es erste positive Signale vom Bürgermeister vielleicht eine Lösung zu finden. Unsere Gaststätte Ma(h)lzeit hat wieder geöffnet und das neue Wirtspaar scheint in der Bevölkerung schon gut anzukommen.

Für die Weihnachtszeit 2020 planen wir schon eine kleine Überraschung. Mehr wird aber noch nicht verraten.

2020 ist aber auch ein Wahljahr. Der Rat der Stadt Neuss wird am 13. September neu gewählt. Nachdem ich die Interessen des Stadtbezirks Rosellen und natürlich von Allerheiligen dann sechs Jahre vertreten habe, würde ich mich über ein weiteres Mandat von Ihnen freuen, damit ich meine Arbeit für Sie und unseren Stadtteil erfolgreich fortsetzen kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein geruhsames, frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Möge auch das Jahr 2020 für Sie ein erfolgreiches werden. Kommen Sie gut in das neue Jahrzehnt.

Ihr Stadtverordneter und Vorsitzender der SPD Rosellen
Ralph-Erich Hildebrandt

Auf der Mitgliederversammlung des Stadtverbandes der SPD Neuss wurde ich am 2.11.2019 mit 96,6% als Wahlkreiskandidat für den Wahlkreis 26 Allerheiligen gewählt.

Der Wahlkreis Allerheiligen umfasst die Ortsteile Alt-Allerheiligen, Gier, Kuckhof, Allerheiligen Am Linckhof, Allerheiligen-Süd (A), Allerheiligen Rankestraße (B3) und den südwestlichen Teil von Neu-Allerheiligen (B1) [südwestlich der Straße Am Linckhof].

Die nordöstlichen Teile von Neu-Allerheiligen (B1), das gesamte Gebiet B2 und Elvekum gehören bedauerlicherweise zum Wahlkreis 24 Derikum/Elvekum. Dort kandidiert mein Parteikollege Marcel Hoffmann aus Derikum.

Ich werde mich aber weiterhin für Ihre Belange hier im ganzen Stadtteil Allerheiligen einsetzen. Wenn Sie Fragen, Bitten oder Anliegen haben, ich habe immer ein offenes Wort für Sie.

Saskia Eskens und Norbert Walter-Borjahns (Foto spd.de)

Seit heute kann man als SPD-Mitglied für die neue Parteispitze abstimmen. Da ich aus NRW stamme, gab es drei Alternativen mit NRW-Kandidaten. Letztlich knapp hat mich das Duo Saskia Eskens und Norbert Walter-Borjahns überzeugt, daher haben sie heute meine Stimme bekommen.

Knapp deshalb, weil ich auch das Duo Kampmann/Roth gut fand. Aber aus meiner Sicht sind sie noch zu unerfahren, um im Haifischbecken zu bestehen.

Christina Kampmann würde ich gerne in meiner NRWSPD an vorderster Stelle sehen – sie sollte Armin Laschet als Ministerpräsidentkandidatin herausfordern – und könnte als NRW Ministerpräsidentin in ein paar Jahren dann auch an die SPD Spitze gelangen.

Reiner Breuer, Cornelia Lampert-Voscht und Ralph-Erich Hildebrandt "auf ein Bier mit dem Bürgermeister"

Bessere Bus- und Bahnverbindungen, einen weiteren Ausbau der Fahrradwege und eine Lösung für das seit vielen Jahren versprochene Bürgerzentrum: Das sind die Kernforderungen der jüngsten Dialogveranstaltung in Allerheiligen. Denn am 30. September nutzten über 65 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, gemeinsam und auf Augenhöhe mit dem SPD-Stadtverordneten Ralph-Erich Hildebrandt, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Arno Jansen und Bürgermeister Reiner Breuer an Verbesserungen für ihren Stadtteil zu arbeiten.

SPD-Initiative für ein Bürgerzentrum

Mit einem großen Problem wurde Bürgermeister Reiner Breuer bereits am Beginn der Veranstaltung konfrontiert: Denn da es in Allerheiligen keine geeigneten Räumlichkeiten gibt, sollte die Veranstaltung eigentlich in einem eigens dafür aufgebauten „Schützen-Zelt“ auf dem Schützenplatz stattfinden. „Durch die zwischenzeitlichen Sturmböen konnte das Zelt aber nicht aufgebaut werden“, erklärt Ralph-Erich Hildebrandt. Aus diesem Grund musste erstmals eine SPD-Veranstaltung unter freiem Himmel durchgeführt werden. Bürgermeister Reiner Breuer sagte den Anwohnern zu, die jüngste SPD-Initiative im Bezirksausschuss nach Kräften zu unterstützen. Denn auf Antrag der SPD wurde im Bezirksausschuss einstimmig beschlossen, dass die unter CDU-Altbürgermeister Herbert Napp eingestellten Planungen für ein Bürgerzentrum wieder aufgenommen werden sollen. „Ein solches Projekt muss aber sorgfältig geplant werden und gelingt nur im Schulterschluss mit den vielen Vereinen im Stadtteil“, erklärt Reiner Breuer.

Mehr Radwege und bessere Busverbindungen

Bei der anschließenden Diskussion wurde insbesondere über den Bau zusätzlicher Radwege und bessere Bus- und Bahnverbindungen diskutiert. Bürgermeister Reiner Breuer informierte die anwesenden Bürger über sein Vorhaben, bei der anstehenden Diskussion über ein neues Klimaschutzkonzept deutlich mehr Geld für den Ausbau des Radwegenetzes bereitzustellen. „Die uns mitgeteilten Verbesserungsvorschläge werden wir selbstverständlich als Anträge in den Bezirksausschuss einbringen“, verspricht Ralph-Erich Hildebrandt. Großen Zuspruch gab es auch für die von der SPD auf den Weg gebrachten besseren Busverbindungen im Neusser Süden. Denn auf Antrag der SPD wurde einstimmig beschlossen, dass die Busverbindungen ausgebaut und direktere Verbindungen geschaffen werden sollen.

365-Euro-Jahresticket

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Jansen informierte die anwesenden Bürgerinnen und Bürger außerdem über den Einsatz der SPD für ein 365-Euro-Jahresticket. „Damit würde das Busfahren zukünftig nur 1 Euro am Tag kosten“, so Arno Jansen. Im Stadtrat wurde auf Antrag der SPD beschlossen, dass sich die Stadt Neuss jetzt gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) für die Einrichtung eines solchen Tickets einsetzen soll.

Jedes Bürgeranliegen wird aufgegriffen

„Wir werden auch nach dieser Veranstaltung beweisen, dass wir uns für die Anliegen der Neusserinnen und Neusser einsetzen“, sagt der SPD-Vorsitzende Sascha Karbowiak, der die Veranstaltung moderiert hat. „Jeder Bürger bekommt im Anschluss eine schriftliche Rückmeldung und wird über den aktuellen Sachstand informiert“, verspricht Karbowiak. Kleinere Anliegen werden im Dialog mit der Stadt Neuss bearbeitet, größere Themen als Anträge in den Bezirksausschuss Rosellen oder in den Stadtrat eingebracht.



Vor 100 Jahren wurde in der Weimarer Verfasssung die 8-jährige Volksschulpflicht eingeführt.
Die Grundlage für ein allgemeinbildenendes Schulsystem, dass bis in die Neuzeit durchaus erfolgreich ist, aber auch an vielen Stellen Verbesserungsbedarf hat.

Kleine Klassen
Viele Lehrer, die gut ausgebildet sind und gut bezahlt werden
Moderne Schulen, keine maroden
Digitale Bildung
Chanchengleichheit für alle unabhängig vom Wohnort oder von den Bildungsvoraussetzungen der Eltern
Inklusion
Gerechte Förderung für alle

Es gibt viele Baustellen, Bildung muss die Priorität #1 sein.
Denn Deutschland lebt von den Errungenschaften unserer Bildung – unsere Maschinenbauer, Elektroingineure, Naturwissenschaftler, Mathematiker, Informatiker haben Deutschland lange Jahre vorangebracht.

Deutschland hat immer noch die größte Schere für die Schulbildung, was das Einkommen und die soziale Stellung der Eltern angeht. Das muss geändert werden.
Wir brauchen eine neue „Volksschule“ für alle, die in 13 Jahren allen Kindern die Möglichkeiten bietet, den Beruf, mit oder ohne Studium mit voller Zufriedenheit zu ergreifen.

Ist das ein Gymnasium 2025, eine Gesamtschule 2.0 – das ist mir eigentlich egal. Mir geht es darum, dass es den Schülerinnen und Schülern den best möglichen Erfolg für ihr Leben bietet.

Die Bildungskontroversen – zwischen meiner Partei und den Gegnern -, aber auch die immer nur unzureichenden Quantitäten und Qualitäten der Finanzen, die Unattraktivität des Lehrerberufs – von den Rahmenbedingungen und insbesondere der gesellschaftlichen Akzeptanz – haben dazu beigetragen.

Zurzeit ist das Zwei-Säulen-Modell mit Gymnasium und Gesamtschule für viele das akzeptierte und favorisierte, aber eigentlich kann es auf Dauer nicht die Lösung sein.

Sofern es wirklich eine „Volksschule“ für alle mit größtmöglicher individueller Förderung, durch Digitalisierung und Coaching mit Auflösung von hemmenden Klassen geben würde, wäre das wohl die Zukunft Schule NRW 2030…